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Umgestaltung des Bahnhofbereichs in Groß-Umstadt

Um die verschiedenen Verkehrsarten besser miteinander zu verknüpfen, wird der Bereich am Bahnhof Mitte in Groß-Umstadt umgestaltet. Das Land Hessen unterstützt die Stadt bei dem Projekt mit rund 1,1 Mio. Euro.
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Um die verschiedenen Verkehrsarten besser miteinander zu verknüpfen, wird der Bereich am Bahnhof Mitte in Groß-Umstadt umgestaltet. Das Land Hessen unterstützt die Stadt bei dem Projekt mit rund 1,1 Mio. Euro.

Den Bescheid übergab Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch an Bürgermeister Joachim Ruppert.

Vier barrierefreie Bushaltestellen

Die Stadt plant den Bau eines Zentralen Omnibusbahnhofs mit vier Haltestellen. Mit einer Höhe von 21 Zentimetern ermöglichen sie einen nahezu niveaugleichen Einstieg in die Busse, außerdem erleichtern taktile Leitelemente im Boden die Orientierung für Sehbehinderte. Mehr Komfort für die wartenden Fahrgäste bieten Unterstände sowie eine digitale Fahrgastinformation zur aktuellen Fahrzeit der Busse.

Park+Ride und Bike+Ride

Südlich des Busbahnhofs entstehen außerdem 96 Fahrradabstellplätze und 16 Fahrradboxen. Eine Park+Ride-Anlage (P+R) bietet zukünftig Platz für 89 Fahrzeuge, außerdem werden drei Behindertenparkplätze eingerichtet. Zwischen dem alten Bahnhofsgebäude und dem geplanten Busbahnhof wird es zukünftig eine behindertengerechte Toilette sowie einen Kiosk geben.

Attraktiver ÖPNV unverzichtbar

„Ich freue mich, dass wir mit dieser Maßnahme nicht nur den ÖPNV barrierefrei und damit attraktiver machen, sondern auch die Vernetzung der Verkehrsmittel fördern“, sagte Minister Al-Wazir. „Vom Bus gelangt man künftig schnell und barrierefrei zu den Gleisen. Das Rad kann man trocken abstellen und auf die S-Bahn oder den Bus umsteigen. All das macht einen attraktiven ÖPNV aus – und dieser ist unverzichtbar, um die zunehmenden Verkehrsströme zu bewältigen und die Klimaschutzziele umzusetzen. Die Landesregierung fördert deswegen nicht nur die Infrastruktur, sondern schafft zum Beispiel auch Angebote wie das hessenweite Schülerticket, um junge Menschen an den ÖPNV heranzuführen“, so Al-Wazir.

Vielfältige Vorteile für die Stadt

Für Bürgermeister Joachim Ruppert ist das Projekt von vielfältigem Nutzen für die Stadt Groß-Umstadt: „Früher eine Aufgabe eher der Bahn, ist es heute eine der Kommunen, mit der wir die Attraktivität des Bahnhofsbereiches deutlich verbessern können und werden. Natürlich auch dank der finanziellen Unterstützung des Landes Hessen. Es ist somit ÖPNV-Infrastruktur, innenstadtnahes Parkplatzangebot und städtebauliche Verbesserung, die hier geschaffen und erzielt wird. Auch finanziell hilft uns dieses Projekt, da an anderer Stelle ein geplanter zentraler Omnibusbahnhof in der Planung wegfällt.“

Beginn und Dauer der Maßnahme

Die Haltestellen am geplanten Omnibusbahnhof werden von den Buslinien 671, 678, K 67, K 69 und der neuen innerstädtischen Linie GU5 angefahren. Als Zufahrtsstraße dient die St.-Péray-Straße, die im Zuge der Baumaßnahme ebenfalls ausgebaut wird. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf etwa zwei Mio. Euro. Die Arbeiten werden im Frühjahr 2018 beginnen und etwa ein Jahr dauern.

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