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E-Antriebe "Made in Hessen"

Die Elektromobilität ist die Technologie der Zukunft – davon zeigte sich Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir bei einem Besuch des Volkswagen Werks Kassel in Baunatal überzeugt.
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E-Antriebe "Made in Hessen"

Am dortigen Standort hat der Konzern die Entwicklung und Produktion von Elektro-Antrieben gebündelt. „Für eine leisere und nachhaltigere Mobilität, die den steigenden Ansprüchen einer modernen Gesellschaft gerecht wird, brauchen wir die Elektromobilität. Ich freue mich, dass die E-Antriebe von Volkswagen „made in Hessen“ sind und dem hiesigen Werk bei der Transformation vom Verbrennungs- zum Elektromotor eine Schlüsselrolle zukommt“, sagte Al-Wazir. Bei seinem Besuch informierte der Minister sich über die Produktion vor Ort, die neben klassischen Getrieben sowohl reine E-Maschinen als auch Hybridgetriebe umfasst.

Standort Baunatal ist Leitwerk für E-Antriebe

„Volkswagen Kassel entwickelt bewährte und wirtschaftliche Produkte weiter, erforscht neue Technologien und setzt dabei auf Qualität, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit “, erklärte Werkleiter Thorsten Jablonski. „Die hohe Kompetenz unseres Standortes, als Leitwerk für E-Antriebe, erfährt hohe Wertschätzung im Konzern. Das Werk Kassel ist darüber hinaus der wichtigste Getriebehersteller des Volkswagen Konzerns und zählt zu den bedeutendsten Komponentenlieferanten für die fahrzeugbauenden Werke. Kassel leistet mit der Entwicklung der bereits in Serie befindlichen E-Antriebe, wie auch mit der Entwicklung der zukünftigen Antriebe für E-Fahrzeuge, einen wesentlichen Beitrag zur E-Mobilitätsstrategie von Volkswagen.“ 

Arbeitgeber für 16.600 Beschäftigte 

Am 1958 gegründeten Standort arbeiten insgesamt rund 16.600 Beschäftigte; Volkswagen ist damit der größte Arbeitgeber der Region. Al-Wazir sicherte zu, dass die Landesregierung nicht nur die Umstellung der Mobilität auf E-Antriebe weiter unterstütze, sondern auch die Situation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Blick habe: „Ich weiß, dass der Umbau der deutschen Automobilindustrie nicht nur technologisch eine Herausforderung ist, sondern auch auf die Beschäftigung Auswirkungen haben kann.“ Die Landesregierung sei bemüht, hier Ängste zu nehmen und suche den Dialog mit Volkswagen. Für die Sicherung von Arbeitsplätzen sei die Ausrichtung des nordhessischen Standorts auf die zukunftsträchtige Elektromobilität eine gute Voraussetzung.

Land fördert auch Ausbau der Ladeinfrastruktur

Abschließend wies der Minister darauf hin, dass die Landesregierung auch den Ausbau von Ladeinfrastruktur fördere wie inzwischen auch der Bund. Er sei überzeugt, dass sich mehr Menschen für ein E-Auto entscheiden würden, wenn flächendeckend Ladeinfrastruktur zur Verfügung stünde. "Da liegt noch ein gutes Stück Arbeit vor uns. Aber Hessen hat sich auf den Weg gemacht, der Bund jetzt ebenfalls. Das macht mir Hoffnung, dass auch im Bereich der Ladeinfrastruktur deutlich schneller als in der Vergangenheit gute Fortschritte erreicht werden", so Al-Wazir.

 

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