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Eröffnung zweier neuer eMobil-Stationen in Offenbach - Stationsnetz von insgesamt sechs Stationen bis 2018 geplant

Am 19. Juni stellten die Projektpartner – die OVB Offenbacher Verkehrs-Betriebe GmbH aus dem Geschäftsfeld Mobilität der Stadtwerke-Gruppe und der Rhein-Main-Verkehrsverbund – das modernisierte und erweiterte eMobil-Vermietangebot vor.
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Am 19. Juni stellten die Projektpartner – die OVB Offenbacher Verkehrs-Betriebe GmbH aus dem Geschäftsfeld Mobilität der Stadtwerke-Gruppe und der Rhein-Main-Verkehrsverbund – an der neu eröffneten eMobil-Station am Nordring das modernisierte und erweiterte eMobil-Vermietangebot vor. Das über das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (HMWEVL) geförderte Vorhaben beinhaltet die Ausweitung und Weiterentwicklung des elektromobilen Sharing-Angebots in Offenbach. Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme der ersten beiden neuen Stationen am Nordring und am Ostendplatz in Bieber sowie der umfangreichen Erneuerung der seit 2011 bestehenden eMobil-Station am Marktplatz entsteht ein Netz von eMobil-Stationen, welches es den Nutzern ermöglicht, die Elektrofahrzeuge an einer Station auszuleihen und an einer anderen zurückzugeben. Die Stationen befinden sich in unmittelbarer Nähe von Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs, was ein einfaches Umsteigen und eine intelligente Verknüpfung ermöglicht.

Einfach und unkompliziert können die Elektrofahrzeuge mit dem Smartphone oder dem eTicket RheinMain, der RMV-Mobilitätskarte des RMV, an der Infostele reserviert und gemietet werden. Im Laufe des Förderprojektes wird zudem die RMV-Mobilitätsauskunft mit den eMobil-Fahrzeugen vernetzt werden und eine verkehrsmittelübergreifende Reisekette anzeigen.

Mit der Möglichkeit, die Elektrofahrzeuge für eine einfache Wegstrecke (One-Way) zu nutzen, ist Elektromobilität dank eMobil für den alltäglichen Einsatz im intermodalen Mobilitätsangebot in Offenbach geeignet. Das Projekt wird mit einem Betrag von rund 500.000 Euro vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung gefördert. Die Kofinanzierung läuft über die OVB GmbH und die Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH.

Projektvorhaben eMobil

Bis 2018 werden insgesamt sechs Stationen für eine stationsflexible Ausleihe im Stadtgebiet zur Verfügung stehen. Durch das jetzt in Betrieb genommene Netz von drei eMobil-Stationen im Stadtgebiet sind die Projektpartner diesem Ziel ein gutes Stück näher gekommen. Zwei weitere Standorte werden im Stadtteil Tempelsee (Nähe Stadthalle) und in Rumpenheim am Kurhessenplatz entstehen. Für die sechste Station werden noch Optionen in Bürgel und am Neubaugebiet „An den Eichen“ geprüft.

Die neuen Servicestationen sind mit je einem Car-Sharing-Elektrofahrzeug vom Modell VW e-up!, einschließlich der notwendigen Ladeinfrastruktur, ausgerüstet. Je fünf Abstell- und Ladeboxen für Pedelecs sowie ein Informations- und Buchungsterminal, gestaltet in auffälligem Grün, ergänzen die Stationsausstattung.

Stimmen der Beteiligten

Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung: „Elektromobilität ist die Technologie, die Mobilitätswünsche einer modernen Gesellschaft umwelt- und klimafreundlich zu erfüllen. Damit sie sich durchsetzt, muss sie einfach und flexibel zu nutzen sein und den raschen Wechsel zwischen öffentlichem Nahverkehr und einfach zugänglichen E-Fahrrädern und E-Autos ermöglichen. Mit dem Aufbau eines Netzes von Mobilitätsstationen folgt Offenbach diesem Gedanken. Ich hoffe, dass viele andere hessische Kommunen sich davon anregen lassen. Die 500 000 Euro Landesförderung sind gut angelegt.“

Oberbürgermeister Horst Schneider: „Die Förderung der Elektromobilität ist fester Bestandteil des Luftreinhalteplans und Klimaschutzkonzeptes der Stadt Offenbach und somit Teil der Maßnahmen, die die Lebensqualität in unserer Stadt erhöhen. Mit dem Ausbau des eMobil-Stationsnetzes und der damit einhergehenden Ladeinfrastruktur gewinnt unsere Stadt einen weiteren Standortvorteil in der Region bei zukunftsweisenden Technologien für die neue Mobilität von morgen.“

Stadtrat und Mobilitätsdezernent Peter Freier: „Elektromobilität wird immer mehr zum Bestandteil des Offenbacher Nahverkehrs. Mit der Erweiterung des eMobil-Stationsnetzes auf drei Stationen gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung integrierter Mobilitätsketten. Und mehr noch: Der Ausbau des Sharing-Angebots ermöglicht den Offenbachern eine alltagstaugliche Alternative zum eigenen Auto – ganz im Sinne einer immer häufiger nachgefragten urbanen Mobilität.“

Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbunds: Mit dem RMV können die Fahrgäste nicht nur Busse und Bahnen, sondern auch Car-Sharing, Pedelecs und vieles mehr nutzen und erfahren. Die eMobil-Station Offenbach ist ein weiterer, sehr wichtiger Baustein in unserer Strategie, die Mobilitätsangebote der Region untereinander zu vernetzen und aus einer Hand anzubieten. Das eTicket RheinMain ist dabei zugleich Fahrkarte und Zugangsmedium zu den eMobil-Stationen und -Fahrzeugen. In der RMV-App wird perspektivisch die gesamte Servicekette Informieren – Buchen – Bezahlen – Fahren aus einer Hand angeboten. Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem neuen eMobil-Angebot für unsere Kunden ein smartes und klimafreundliches Mobilitätsangebot geschaffen haben und dies als Blaupause für den Verbundraum dienen kann.

Anja Georgi, Geschäftsführerin der Gesellschaften im Geschäftsfeld Mobilität: „Die neuen eMobil-Stationen in der Nähe von ÖPNV-Haltestellen ermöglichen Nutzern, problemlos von der S-Bahn, dem Bus oder dem eigenen Auto auf das elektromobile Angebot umzusteigen. Voraussichtlich ab Herbst 2017 werden Stationen in der Nähe der Stadthalle sowie am Kurhessenplatz im Stadtteil Rumpenheim das Servicenetz zusätzlich ergänzen. Damit schaffen wir für noch mehr Menschen attraktive Mobilitätsangebote, denn wir wollen, dass das „E“ in E-Mobilität zum Teil Offenbacher Identität wird. „e-wie-Offenbach“ steht darum als kommunikatives Dach über allen unseren Maßnahmen zur Elektromobilität.

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