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Donnerstag, 31. August 2017

Mobiles Hessen 2020: Schülerticket macht Jugendliche mobiler

Als großen Schritt zu einer komfortablen, umweltgerechten und erschwinglichen Mobilität hat Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir das neue Schülerticket bezeichnet. „Noch nie war Bus- und Bahnfahren so attraktiv, so einfach und so günstig“, sagte Al-Wazir am Donnerstag im Hessischen Landtag. „Es nutzt den Familien, es nutzt der Umwelt, es nutzt dem ÖPNV, und es nutzt auch der beruflichen Ausbildung und damit der mittelständischen Wirtschaft. Das gibt es so in keinem anderen Bundesland."

Mit dem Schülerticket Hessen können Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende für 365 Euro im Jahr in ganz Hessen den Nahverkehr nutzen - auch in der Freizeit. Voraussetzung ist, dass sie in Hessen wohnen, zur Schule gehen oder ihre Ausbildung absolvieren. Das Schülerticket ist damit billiger als die meisten der bisherigen Schüler-Jahreskarten lokaler Verkehrsunternehmen, die zudem nur in einzelnen Kreisen oder Städten galten.

„Mehr Leistung, und meist noch billiger“

„Mehr Leistung, und das auch noch in den meisten Fällen für weniger Geld – das überzeugt“, sagte der Minister und wies darauf hin, dass schon über 250.000 junge Leute mit dem Ticket fahren. Al-Wazir dankte den Verkehrsunternehmen, den Städten und Landkreisen, den lokalen Nahverkehrsorganisationen und den Verkehrsverbünden für ihre engagierte Unterstützung. „Die große Resonanz zeigt, dass sich die Mühe gelohnt hat. Sie bestärkt auch die Annahme, dass sich die mit dem Schülerticket verbundenen Preissenkungen und damit verbundenen geringeren Einnahmen nach einer Anlaufphase über höhere Verkaufszahlen zu einem großen Teil ausgleichen werden.“ Um diese Phase zu überbrücken, stellt das Land pro Jahr bis zu 20 Mio. Euro bereit.

Die bisher geltenden Regelungen für die Erstattung bzw. kostenfreie Bereitstellung über die Schulen gelten weiter. Deshalb bekommen viele Schülerinnen und Schüler das neue Ticket kostenfrei über die Schule bzw. es wird ihnen wie gewohnt erstattet: „Wer bisher kostenlos gefahren ist, zahlt auch künftig nichts. Die allermeisten anderen zahlen künftig weniger, und alle bekommen dafür mehr“, erläuterte Al-Wazir.

 



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