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Donnerstag, 02. August 2018

Fachzentrum für Schulisches Mobilitätsmanagement nimmt Arbeit auf

Hessens Schülerinnen und Schüler sollen sicher zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Unterricht und wieder nach Hause kommen können – das ist das Ziel des neuen Fachzentrums Schulisches Mobilitätsmanagement. Es unterstützt Schulen, Schulträger und Kommunen bei entsprechenden Projekten. „Eigenständige Mobilität hilft Kindern und Jugendlichen, selbstständig zu werden; sie trägt zur Persönlichkeitsentwicklung bei, und sie entlastet Familien von Elterntaxidiensten“, sagte Verkehrsstaatssekretär Mathias Samson, der am Donnerstag einen Förderbescheid über 2,1 Mio. Euro überbrachte.  

Betrieben wird das Fachzentrum von der Gesellschaft für Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm), ein Facharbeitskreis der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) begleitet seine Tätigkeit. Untergebracht ist es im House of Logistics & Mobility am Frankfurter Flughafen. Das Land finanziert das Fachzentrum und die damit verbundenen Maßnahmen an den Schulen mit 2,1 Mio. Euro bis Ende 2021.

„Mit dem Schülerticket Hessen haben wir für Kinder und Jugendliche bereits ein kostengünstiges Angebot für Bus und Bahn geschaffen“, erläuterte Staatssekretär Samson. „Mit dem Fachzentrum nehmen wir nun auch den Rad- und Fußverkehr bei Schülerinnen und Schülern in den Blick.“

Das Fachzentrum wird Schulen beispielsweise bei der Erarbeitung von Mobilitätsplänen unterstützen. Es wird sich an der Weiterentwicklung des  Schülerradroutenplaners beteiligen und im Internetportal http://www.besserzurschule.de/ alle Informationen und Angebote für Schulen bereitstellen.

„Unsere Regionale Gesellschaft für Integriertes Verkehrs- und Mobilitätsmanagement (ivm) bringt mit dem Wettbewerb Schulradeln, dem Schülerradroutenplaner sowie dem Handbuch zum Schulischen Mobilitätsmanagement und der langjährigen Zusammenarbeit mit den Kommunen, Schulen und Schulträgern erprobte Ansätze und Bausteine in das Fachzentrum ein“, sagte Ulrich Krebs, Landrat des Hochtaunuskreises und Aufsichtsratsvorsitzender der ivm. „Ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auch mit Bus und Bahn, als Schulträger für den Hochtaunuskreis freuen wir uns, dass das Fachzentrum bei der ivm nun aktive Hilfe bei der Einführung und Umsetzung schulischer Mobilitätskonzepte sowie Hilfe zur Problemlösung vor Ort bietet.“

„Die Resonanz ist jetzt schon groß und der Ansatz funktioniert“, sagte ivm-Geschäftsführerin Heike Mühlhans. „Gemeinsam mit Schulen und kommunalen Akteuren aus Frankfurt, Rüsselheim, dem Kreis Groß-Gerau, dem Lahn-Dill-Kreis, dem Main-Taunus-Kreis, der Stadt Kassel und dem Landkreis Kassel können nun mit Bereitstellung der Mittel durch das Land Hessen die ersten konkreten Projekte gestartet werden.“

 

 



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