www.mobileshessen2020.de

Aktuelles

Mittwoch, 18. April 2018

Dialog-Displays für insgesamt 48 hessische Städte und Gemeinden

Fortsetzung der Aktion „Ein :-) für die Verkehrssicherheit“

Mit einem lachenden :-) oder grimmigen :-( Smiley werden Autofahrer ab sofort vor zahlreichen weiteren Kitas, Schulen oder Altenheimen darauf hingewiesen, ob sie zu schnell oder angemessen unterwegs sind. Im Rahmen der Fortsetzung der Aktion „Ein :-) für die Verkehrssicherheit“ installierte Verkehrsminister Tarek Al-Wazir gemeinsam mit Jürgen Lachner, Vorstandsmitglied beim ADAC Hessen-Thüringen, dem Präsidenten der Landesverkehrswacht Hessen Klaus Ruppelt sowie Bürgermeister Christian Herfurth das erste Dialog-Display am Mittwoch in Idstein. „Fast 70 Prozent aller Verkehrsunfälle mit Verletzten ereignen sich innerhalb von Ortschaften. Und sehr oft liegt das an zu hoher Geschwindigkeit. Noch immer viel zu häufig sind Radfahrer, Fußgänger und kleine Kinder als Unfallopfer bei solchen innerörtlichen Unfällen betroffen“, so der Minister. „Dialog-Displays sind eine einfache Möglichkeit, um es auf den Straßen sicherer zu machen, weil sie den Autofahrern eine direkte und sehr schnell zu erfassende Rückmeldung über die Geschwindigkeit geben.“

Start der Aktion im vergangenen Jahr 

Nach dem erfolgreichen Start der Aktion im vergangenen Jahr kann die Verkehrssicherheitsaktion in diesem Jahr fortgesetzt werden: Neben Idstein erhalten in dieser zweiten Runde noch 47 weitere hessische Kommunen moderne Dialog-Displays (siehe Übersicht unten). Die Kosten von insgesamt 75.000 Euro werden vom hessischen Verkehrsministerium und dem ADAC Hessen-Thüringen übernommen. Die Landesverkehrswacht Hessen unterstützt die Kommunen insbesondere bei der Auswahl des besten Standorts im Ort.

Die Dialog-Displays messen die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit eines Verkehrsteilnehmers. Die Anzeige erfolgt anhand eines „Lob- und Tadel-Prinzips“. Wird die zulässige Geschwindigkeit nicht eingehalten, erfolgt zwar keine Ahndung durch die Polizei, aber eine direkte Rückmeldung mit einem roten :-(. „Die Wirksamkeit von Dialog-Displays ist wissenschaftlich belegt“, so Al-Wazir. „ Wir wissen aus einer Studie von Unfallforschern, dass durch den Einsatz von Dialog-Displays die Zahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen beispielsweise vor Schulen und Kindergärten dauerhaft um rund 50 Prozent gesenkt werden kann.“ 

Ein emotionaler Anreiz, die Geschwindigkeit zu reduzieren

Jürgen Lachner, Vorstandsmitglied für Verkehr, Technik und Umwelt des ADAC Hessen-Thüringen erklärte den großen Effekt, den diese Dialog-Display auf die Autofahrer haben. „Wir unterstützen den Einsatz von Dialog-Displays in Hessen sehr gern, denn der Smiley führt  beim Verkehrsteilnehmer oft zu einer als Herausforderung verstandenen Reaktion, die einen emotionalen Anreiz bieten kann, die Geschwindigkeit zu reduzieren. Wir freuen uns – zusammen mit den 48 Kommunen – auf möglichst viele „lachende Gesichter“ und  ein großes Plus an Verkehrssicherheit.“ 

 



Ähnliche Themen:

ArtikelArtikel

Was macht die Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen? 

Die Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen (AGNH) fördert und stärkt den Fuß- und Radverkehr in Hessen. Die AGNH wurde durch das Land Hessen initiiert, um den Austausch von Ideen und Erfahrungen sowie die Vernetzung von Kommunen, Verbänden, Hochschulen, Wirtschaft und Verkehrsverbünden zu fördern. ...
AktuellesAktuelles

Radschnellverbindungen in Hessen: Qualitätsstandards, Nachfragepotentiale und Korridoranalyse

Radschnellverbindungen sind ein Mittel, um die Attraktivität des Radfahrens über längere Distanzen und im täglichen Pendlerverkehr zu erhöhen. Sie können damit dazu beitragen, hochbelastete Straßen und ÖPNV-Verbindungen zu entlasten.
ArtikelArtikel

Über die AGNH

Wir stärken den Rad- und Fußverkehr und verbessern den Zugang zu nachhaltigen Mobilitätsangeboten.
AktuellesAktuelles

Ausbau von Haltestellen in Heusenstamm

Mit 575.000 Euro unterstützt das Land Hessen die Stadt Heusenstamm beim barrierefreien Ausbau von acht Bushaltestellen im Stadtgebiet. Dies teilte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Donnerstag in Wiesbaden mit. Das Land trägt damit den Großteil der Gesamtkosten von 793.000 Euro. 

www.mobileshessen2020.de
Icon Facebook Icon Kontaktadresse

MOBILES HESSEN 2020

Mobiles Hessen 2020 ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

© 2019 HMWEVL