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Donnerstag, 16. November 2017

Al-Wazir zeichnet Schulen aus

Beim diesjährigen „Schulradeln“-Wettbewerb konnte eine Zuwachsrate von 60 Prozent verzeichnet werden: Über 800.000 Kilometer wurden von den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern gesammelt.

Rund 90 Schulen aus Hessen und Mainz beteiligten sich an dem Wettbewerb, bei dem innerhalb von drei Wochen von Schülern, Eltern und Lehrern möglichst viele Kilometer erradelt werden. Außerdem wurde dazu aufgerufen, besonders gelungene Schulaktionen einzureichen, diesmal zum Thema „200 Jahre Fahrrad“. 

Die diesjährigen Gewinnerschulen

Den ersten Platz in der Kategorie „Gesamtkilometer“ machte die Einhardschule Seligenstadt mit 71.127 Kilometern. Die Albrecht-Dürer-Schule Weiterstadt kam mit 63.917 gesammelten Kilometern auf den zweiten Platz. Dritter wurde die Albertus-Magnus-Schule Viernheim mit 59.096 Kilometern.

Das größte Team stellte die Albrecht-Dürer-Schule Weiterstadt mit 744 Teilnehmern, gefolgt von der Einhardschule Seligenstadt mit 524 und der Albertus-Magnus-Schule Viernheim mit 512 Teilnehmern.

Im Durchschnitt am meisten Kilometer pro Teammitglied erfuhren die Schülerinnen und Schüler der Werner-Heisenberg-Schule Rüsselsheim (642 km), prämiert wurden außerdem die Beruflichen Schulen Groß-Gerau (623 km) und die Eugen-Kaiser-Schule Hanau (381 km).

Für die besten Schulaktionen wurden das Otto-Schott-Gymnasium Mainz, die IGS Mainz-Bretzenheim sowie die Ernst-Reuter-Schule Groß-Umstadt ausgezeichnet.

Der Wettbewerb wurde vom Integrierten Verkehrs- und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm) entwickelt und unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen durchgeführt. Die Schirmherrschaft hat der Hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir übernommen. Zum Teil gemeinsam mit dem Ersten Kreisbeigeordneten des Landkreises Darmstadt-Dieburg, Christel Fleischmann, übergab er am Mittwoch im Landeshaus in Wiesbaden die Preise an die Gewinnerschulen.

Sicher und selbstständig zur Schule

„Mir ist sehr wichtig, dass Schülerinnen und Schüler morgens einen guten Schulweg haben. Auf dem Rad bewegen sie sich an der frischen Luft und können gemeinsam mit Freunden zur Schule radeln,“ erklärte Minister Al-Wazir. „Wir wollen allen ermöglichen, sicher und selbstständig zur Schule zu kommen, ohne Elterntaxi.“ Er freue sich über das große Interesse am Schulradeln und sei von den Ergebnissen beeindruckt.

Fester Bestandteil der Radverkehrsförderung

Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der ivm, freute sich sehr, dass der Wettbewerb „Schulradeln“ immer mehr zu einem festen Bestandteil der Radverkehrsförderung an Schulen wird. „Im nächsten Jahr wollen wir weitere Schulen für das Schulradeln begeistern und zur Teilnahme motivieren. Die ivm wird dies gerne wieder begleiten und aktiv unterstützen.“

Schülerticket und Schülerradroutenplaner

Eine weitere Alternative zum Elterntaxi hat die Hessische Landesregierung mit der Einführung des Schülertickets geschaffen: Für nur einen Euro am Tag können alle Schülerinnen und Schüler, die in Hessen zur Schule gehen, alle Busse und Bahnen nutzen, und zwar mit dem Schülerticket als Jahreskarte in ganz Hessen. „Ich bin überzeugt: Wer als Schülerin oder Schüler Fahrrad, Bus und Bahn fährt, wird sich auch als Erwachsener für diese nachhaltigen Mobilitätsarten entscheiden,“ so der Minister. Er verwies außerdem auf den Schülerradroutenplaner, mit dessen Hilfe online ein besonders geeigneter und sicherer Weg zur Schule gefunden werden kann.



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