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Mittwoch, 02. August 2017

Minister Al-Wazir besucht DHL Express

Immer mehr Menschen bestellen im Internet. Die Folge: Tausende zusätzliche Pakete müssen ausgeliefert werden. Das bedeutet mehr Lärm und Emissionen, die Transporter versperren häufig die Straßen – besonders in Ballungszentren ist dies ein zunehmendes Problem. „Vor diesem Hintergrund begrüße ich den Einsatz von Lastenrädern für Kurierfahrten im innerstädtischen Verkehr,“ sagte Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch bei seinem Besuch des Logistik-Unternehmens DHL Express in Frankfurt. Bei einer kurzen Probefahrt zeigte er sich begeistert von den gelben Cubicyles, die seit März dieses Jahres bei DHL Express im Einsatz sind.

Herausforderungen innerstädtischer Logistik

Seitdem sieht man immer wieder die gelben Fahrräder mit den auffälligen Containern auf Frankfurts Straßen. „Wenn es besonders schnell gehen muss, sind die Kurierfahrer von DHL Express gefragt. Mit unseren Cubicycles, aber auch mit anderen Lastenrädern, die wir einsetzen, sind wir in der Innenstadt noch schneller bei unseren Kunden. Außerdem passen wir unsere Fahrzeugflotte damit an zukünftige Herausforderungen innerstädtischer Logistik an und wollen bis zum Jahr 2025 unseren CO2-Ausstoß auf der „letzten Meile“ um 70% reduzieren,“ erklärte Markus Reckling, Managing Director DHL Express Germany.

Ladekapazität von 125 kg

Das Cubicycle ist ein vierrädriges Liegerad mit Elektroantrieb und hat einen abnehmbaren Container. Wichtigste Vorteile des Fahrrads im Vergleich zu ähnlichen nicht motorisierten Transportmitteln sind die Ladekapazität von 125 kg und die damit verbundene bessere Integration in die Abläufe von DHL Express.

CO2-Effizienz verbessern

Staus und schlechte Luft setzen auch einen Logistiker unter Druck. Mit den Cubicycles kann DHL seine CO2-Effizienz weiter verbessern. Al-Wazir bewertete die Unternehmensentscheidung als ausgesprochen positiv: „Per Lastenrad schnell und umweltschonend ans Ziel – vor allem auf kurzen Wegen ist das Fahrrad allen anderen Verkehrsträgern häufig überlegen.“



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