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Strategiebaustein Mobilitätserziehung

Mobilitätserziehung stellt traditionell Kinder und Jugendliche in den Mittelpunkt. Ihre Ziele und Strategien besitzen aber gleichermaßen Gültigkeit für weitere Zielgruppen wie etwa Senioren, mobilitätseingeschränkte Menschen und Migranten bzw. Flüchtlinge.

Ziel der Stärkung der Mobilitätserziehung muss es sein, 

  • die Verkehrssicherheit von Kindern, Jugendlichen, aber auch von allen anderen Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen,
  • Bewegung und Gesundheit zu fördern, 
  • zu einem umwelt- und ressourcenschonenden Mobilitätsverhalten zu befähigen und zu motivieren, 
  • das Sozialverhalten von Kindern, Jugendlichen und weiteren Zielgruppen zu fördern und  Mobilitätsbildung schon heute für die Erwachsenen von morgen zu betreiben.

Der Expertenkreis „Mobilitätserziehung“ mit Mitgliedern aus zwölf Institutionen und Verbänden hat folgende vier Handlungsfelder identifiziert, die im Rahmen der AGNH angegangen werden sollen, um die genannten Ziele in Hessen besser zu erreichen:

  1. Akteure vernetzen und Aktivitäten bündeln
    Im Bereich Mobilitätserziehung sind viele Akteure aus Schulen, Verbänden, Verkehrsbehör-den und Bürgerschaft engagiert. Ihre Aktivitäten gilt es stärker zu vernetzen und zu koordinie-ren, um dauerhaft Erfolge zu erzielen. Beispiel für eine AGNH-Aktivität kann die Einrichtung und administrative Unterstützung lokaler und regionaler Netzwerke zur Mobilitätserziehung sein.
  2. Nahmobilität von Kindern und Jugendlichen im (Alltags-) Denken und Handeln der Verantwortlichen in Verkehr und Schule verankern
    In Schulen und Verkehrsbehörden sind die professionellen Akteure der Mobilitätserziehung zu Hause. Sie benötigen in ihrem Berufsalltag die Qualifikation und das Handwerkszeug, um Mobilitätserziehung und Verkehrssicherheit erfolgreich umzusetzen. Beispiele für AGNH-Aktivitäten können Fortbildungen für Lehrkräfte und Verkehrsplaner oder die Erstellung attraktiver Schulmobilitätspläne sein.
  3. Stabile und leistungsfähige Unterstützungsstrukturen für diese Verantwortlichen und für Ehrenamtliche schaffen
    Mobilitätserziehung wird kleinteilig vor Ort umgesetzt. Die lokalen Akteure benötigen hierfür eine übergeordnete Unterstützung. Beispiele für AGNH-Aktivitäten können Schul-Wettbewerbe und Aktionstage, das Vorhalten von Projekt- und Unterrichts-„Mustern“ und die Ausweitung des Schüler-Radroutenplaners Hessen sein.
  4. Gute Argumente und gute Beispiele für Nahmobilität von Kindern und Jugendlichen sammeln und offensiv vertreten
    Mobilitätserziehung ist ein Thema, das die gesamte Gesellschaft angeht. Durch Vermittlung von Fakten, Informationen und Anreizen muss das Bewusstsein dafür geschärft werden. Ein Beispiel für AGNH-Aktivitäten kann die Durchführung landesweiter Aktionstage und Kampagnen sein

 

Zentraler Erfolgsfaktor für die Mobilitätserziehung im Rahmen der AGNH wird sein, Schulämter, Schulen und Lehrkräfte einzubeziehen und zu aktivieren.

 

Die ausführliche Fassung finden Sie hier

 

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